Dienstag, 16. Oktober 2007
Ausverkauft!
Heutzutage braucht jeder Geld, so viel wie möglich. Anscheinend geht es dabei "Stars" nicht anderes. Nelly Furtado z.B. bringt jedes Lied ihres Albums als Single raus. Das das für die Fans eigentlich ziemlich unsinnig ist, da sich ihr Album schon unglaublich gut verkauft hat und eigentlich jeder Fan das Album haben sollte. Doch anscheinend kaufen die Fans trotzdem jede Single. Vielleicht liegt das an den tollen B-Seiten (die wahrscheinlich eh zu Weihnachten als ein eigenständiges Album rausgebracht werden), oder an deren Dummheit. Wie auch immer, Nelly Furtado scheint es nicht zu kümmern. In Zeiten der "Krise" der Musikindustrie ihr Label jedoch umso mehr. Ob das der richtige Weg ist, oder Künstler lieber Radioheads wege beschreiten sollten, lassen wir für heute mal dahingestellt. Guten Abend.
Montag, 15. Oktober 2007
Let me infotain you!
Soso, Punkt 12 geht jetzt also 2 Stunden lang. Wird also quasi dann zu Punkt 13. Wie auch immer stehe ich dem Schritt sehr kritisch gegenüber. Eine Stunde Punkt 12 war schon gegen Ende der Sendung immer an der Schmerzgrenze, an der Information in pure Emotionenhascherei und Entertainment. Eine Stunde ist nun heute schon vorbei und es gab bisher ein ernsthaftes Thema über ein Unglück in Tailand - super. Der Rest war bisher nichts weiter als: "Dieses Paar hat Tourett". "Die Tuse sucht ihre Mutter", "Wie schütze ich mich gegen Einbrecher" "Landwirt hatte mit 47 Jahren noch kein Sex." Wie gesagt, das lief alles in der ersten Stunde. Ich bin gespannt, wie sie es schaffen wollen die zweite Stunde zu füllen und das jeden Tag. Mein Bedenken ist dabei, dass die journalistische Gründlichkeit mehr als verloren geht - was auch bei Boulevard-Journalismus nicht geduldet werden darf.
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Lehr(ent)kräfte(te)
Lehrer in Deutschland werden im Durchschnitt immer älter. So banal der Satz auch klingt, schließlich werden wir alle älter, so unangenehm ist es jedoch für viele Schüler. Meiner Erfahrung nach unterrichten alte Lehrer nicht schlechter - sind dafür allerdings in ihrer Routine gefangen. Jedes Jahr wird der gleiche Stoff unterrichtet, immer und immer wieder. Keine neuen Methoden, häufig elend lange Vorträge. Ohne Zweifel gibt es auch ältere Lehrer, die lernwillig sind und neuere Techniken anwenden. Jüngere Lehrer hingegen lernen diese von der Pike auf und wenden sie zielsicher an - und sind meistens noch lockerer im Umgang mit den Schülern, was in dieser Generation gefragter denn je ist. Alte, spießige Lehrkräfte, die selten in engeren Kontakt zu den Schülern treten und sich in ihrer Freizeit von zeitgenößischen Aktivitäten eher fern halten, werden zum Spielball der Schüler.
Daher freue ich mich auch auf das Englisch LK-meeting mit meiner Lieblingslehrerin. Die ist letztes Jahr 30 geworden und versteht die Schüler bestens - und eigentlich ist es genau das, was zählt.
Daher freue ich mich auch auf das Englisch LK-meeting mit meiner Lieblingslehrerin. Die ist letztes Jahr 30 geworden und versteht die Schüler bestens - und eigentlich ist es genau das, was zählt.
Dienstag, 2. Oktober 2007
-Zensiert-
Zensur - früher war soetwas nichts besonderes. Freiheit hatten nur die, die herrschten, weshalb kaum jemand wirklich schreiben durfte, was er dachte und fühlte. Im Laufe der Jahre hat sich dies maßgeblich gewandelt: Meinungs - sowie Presserfreiheit schützen den Journalismus und jeder darf schreiben, was er will. Freiheit ist jedoch ein dehnbarer Begriff, der auch in diesem Beispiel leider nur theoretisch greift.
Denn es gibt mitlerweile viele Faktoren, die bewirken, dass Menschen nicht mehr das schreiben können, wollen, dürfen, was ihnen in den Sinn kommt:
Einer der größten ist wohl 9/11. An diesem Tag wurde der ganzen Menschheit gezeigt, wie stark der Terror uns wirklich treffen kann. Tausende Menschen starben, genau so viele verloren Familienmitglieder und Geliebte. Daher ist es nur eine natürliche Reaktion des Menschen, Angst vor erneuten Anschlägen zu haben. Diese Angst spiegelt sich für mich auch im Journalismus wieder: Karikturen von Mohammed werden spätestens seit den gewaltätigen Protesten nachdem eine dänische Zeitung eine solche Karikatur veröffentlichte, nicht mehr gezeichnet. Mohammad darf gar nicht erst mehr gezeigt werden, auch nicht in unkarkikativer Form. Zu groß die Befürchtung einer Gegenreaktion von Seiten der radikalen Islamisten. Das genau dieses Verhalten den Terror mehr stärkt, als ihn zu schwächen, haben leider zu wenig Leute erkannt - zu blind vor Angst scheinen viele von ihnen zu sein. [...]
Der Artikel wird demnächst von mir bei www.duberichtest.de geupped und vervollständigt unter dem Autorennamen "Jim K."
Denn es gibt mitlerweile viele Faktoren, die bewirken, dass Menschen nicht mehr das schreiben können, wollen, dürfen, was ihnen in den Sinn kommt:
Einer der größten ist wohl 9/11. An diesem Tag wurde der ganzen Menschheit gezeigt, wie stark der Terror uns wirklich treffen kann. Tausende Menschen starben, genau so viele verloren Familienmitglieder und Geliebte. Daher ist es nur eine natürliche Reaktion des Menschen, Angst vor erneuten Anschlägen zu haben. Diese Angst spiegelt sich für mich auch im Journalismus wieder: Karikturen von Mohammed werden spätestens seit den gewaltätigen Protesten nachdem eine dänische Zeitung eine solche Karikatur veröffentlichte, nicht mehr gezeichnet. Mohammad darf gar nicht erst mehr gezeigt werden, auch nicht in unkarkikativer Form. Zu groß die Befürchtung einer Gegenreaktion von Seiten der radikalen Islamisten. Das genau dieses Verhalten den Terror mehr stärkt, als ihn zu schwächen, haben leider zu wenig Leute erkannt - zu blind vor Angst scheinen viele von ihnen zu sein. [...]
Der Artikel wird demnächst von mir bei www.duberichtest.de geupped und vervollständigt unter dem Autorennamen "Jim K."
Montag, 1. Oktober 2007
Panikmache - leicht gemacht!
Sonntag Abend, gegen 22.45 Uhr: Planetopia auf Sat.1 beginnt. Eine neue Sendung voller Überspitzungen und unnötiger Panikmache, aber etwas anderes habe ich gewiss nicht erwartet.
Der erste Beitrag beschäftigt sich mit Jugendlichen, die teilweise 15 t Sprengstoff in ihrem "Kinderzimmer" aufbewahren. Komisch das dieser Beitrag kurz nach der Vereitelung eines Bombenanschlags durch zwei Jugendliche in Relingen, nahe Hamburg, gesendet wurde. (Noch) bin ich kein Journalist, aber als Laie wage ich einfach mal zu sagen, dass das reiner Boulevard war und nichts mir richtigen Informationen zu tun hatte. Es wurden zwei Videos aus dem Internet gezeigt, ein Kinderzimmer und einige Experten befragt, die das Problem natürlich als "sehr ernst" abgestempelt haben. Weitere Beispiele? Fehlanzeige. Fragen an Chemikalienverkäufer? Nichts.
Planetopia hat schon einmal Deutschland eine Rattenplage angedichtet. Komischerweise habe ich seitdem keine einzige Ratte gesehen, geschweige denn hat eine meinen Klodeckel angeknabbert. Noch habe ich auch keine Explosion in einem Kinderzimmer miterlebt. Bin ma gespannt, wann mich diese beiden "akuten" Krisen treffen werde. Wahrscheinlich nie, aber das ist Planetopia egal. (Das übrigens auch nicht gerade seriöser dadurch wirkt, dass sie einen Ex-Logo-Moderator anheuern. Aber what ever..)
Der erste Beitrag beschäftigt sich mit Jugendlichen, die teilweise 15 t Sprengstoff in ihrem "Kinderzimmer" aufbewahren. Komisch das dieser Beitrag kurz nach der Vereitelung eines Bombenanschlags durch zwei Jugendliche in Relingen, nahe Hamburg, gesendet wurde. (Noch) bin ich kein Journalist, aber als Laie wage ich einfach mal zu sagen, dass das reiner Boulevard war und nichts mir richtigen Informationen zu tun hatte. Es wurden zwei Videos aus dem Internet gezeigt, ein Kinderzimmer und einige Experten befragt, die das Problem natürlich als "sehr ernst" abgestempelt haben. Weitere Beispiele? Fehlanzeige. Fragen an Chemikalienverkäufer? Nichts.
Planetopia hat schon einmal Deutschland eine Rattenplage angedichtet. Komischerweise habe ich seitdem keine einzige Ratte gesehen, geschweige denn hat eine meinen Klodeckel angeknabbert. Noch habe ich auch keine Explosion in einem Kinderzimmer miterlebt. Bin ma gespannt, wann mich diese beiden "akuten" Krisen treffen werde. Wahrscheinlich nie, aber das ist Planetopia egal. (Das übrigens auch nicht gerade seriöser dadurch wirkt, dass sie einen Ex-Logo-Moderator anheuern. Aber what ever..)
Samstag, 29. September 2007
Return, Change and an old man
Ich bin wieder da. Hab wiedermal eine länger Pause gemacht und mich entschieden meinen Blog ein anderes Aussehen zu geben und etwas andere Inhalte hier reinzuschreiben. Ich werde ab jetzt quasi zum Tagesgeschehen meinen Senf dazu geben und wenns jemanden interessiert, freuts mich. Wenn nicht, hab' ich Pech gehabt.
Etmund Stoiber geht und hinterlässt viele Leute ratlos: Wer soll jetzt die CSU führen, die sowieso gerade in einer Krise steckt? Wen sollen die ganzen Kaberetisten jetzt verarschen, wo Stoiber doch so ein leichtes Ziel war?
Die Führung wird, wenn es nach Ede geht, an Horst Seehofer oder Erwin Huber gehen. Gabriele Pauli hingegen, scheint keine Chance zu haben. Ähnlich wie Saudi Arabien, wenn sie bei der WM mit Brasilien und Portugal in eine Gruppe kommen. Viel zu revolutionär, unkonservativ und mediengeil scheint sie zu sein, um in der CSU, dem alten Mann mit Hut und Toilletenpapier auf dem Amaturenbrett unter den Partein, bestehen zu können. Bleiben also zwei Männer, die zusammen nur halb so bekannt sind, wie es good old Ede war. Wenn es nach selbigem geht, soll die CSU sowieso mehr für ihre Politik, als für exzentrische Personen stehen. Wer auch immer gewählt wird - die CSU hat ihren Kapitän verloren. Jetzt muss es einer der Leichtmatrosen in den Hafen bringen. Ob das gelingt - wir werden es sehen.
Etmund Stoiber geht und hinterlässt viele Leute ratlos: Wer soll jetzt die CSU führen, die sowieso gerade in einer Krise steckt? Wen sollen die ganzen Kaberetisten jetzt verarschen, wo Stoiber doch so ein leichtes Ziel war?
Die Führung wird, wenn es nach Ede geht, an Horst Seehofer oder Erwin Huber gehen. Gabriele Pauli hingegen, scheint keine Chance zu haben. Ähnlich wie Saudi Arabien, wenn sie bei der WM mit Brasilien und Portugal in eine Gruppe kommen. Viel zu revolutionär, unkonservativ und mediengeil scheint sie zu sein, um in der CSU, dem alten Mann mit Hut und Toilletenpapier auf dem Amaturenbrett unter den Partein, bestehen zu können. Bleiben also zwei Männer, die zusammen nur halb so bekannt sind, wie es good old Ede war. Wenn es nach selbigem geht, soll die CSU sowieso mehr für ihre Politik, als für exzentrische Personen stehen. Wer auch immer gewählt wird - die CSU hat ihren Kapitän verloren. Jetzt muss es einer der Leichtmatrosen in den Hafen bringen. Ob das gelingt - wir werden es sehen.
Mittwoch, 22. August 2007
Hartmutesk.
I'm back, back in black, quasi.
Interessiert eh keinen, weiß ich doch, aber diesesmal hat's auch wieder einen besonderen Grund:
Ich unterstütze den Herrn Uschmann mit seinem Vorhaben. Der fordert die Benutztung des Adjektivs "hartmutesk". Das werde ich ab jetzt wohl in meinen Sprachgebrauch einarbeiten.
So long, euer hartmutesker Jimxmy
Interessiert eh keinen, weiß ich doch, aber diesesmal hat's auch wieder einen besonderen Grund:
Ich unterstütze den Herrn Uschmann mit seinem Vorhaben. Der fordert die Benutztung des Adjektivs "hartmutesk". Das werde ich ab jetzt wohl in meinen Sprachgebrauch einarbeiten.
So long, euer hartmutesker Jimxmy
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